Die Hugenotten und deren Nachfahren des Weimarer Dreiecks

Eine junge Studentin aus der Stettiner Universität macht eine Untersuchung über die französische Sprache und deren mit der deutschen und polnischen Sprache gemeinsamen Wurzeln. So endeckt sie einen Teil der europäischen Geschichte und versucht ihre Entwicklung zu verstehen, z.B. ob die französischen Industrien oder Firmen, die in iher Stadt aufblühen, das Ergebnis eines ehemaligen Einflusses der Hugenotten sein könnte, oder ob die Hugenotten die Gründer des Weimarer Dreiecks sein könnten.

Sie beschließt, den Schülern, mit denen sie für ihre Suche arbeitet, alles zu erklären, was sie entdeckt hat. Das könnte in den drei Ländern dazu beitragen, sich besser zu verstehen, zu kennen, zu lieben, in einer Welt, wo noch viele Klischees existieren

Die Idee besteht also darin, einen Kurzfilm über mehreren Perioden zu drehen. Er würde in den Cévennes beginnen, die ein Aufnahme- und Widerstandsort der Hugenotten oder Camisards war, und so würden wir ihrer Flucht nach dem Norden und Osten Europas, Metz, Weimar, Berlin und Szczecin folgen.

Bei der Flucht treffen sie viele Leute, die ihnen Geschichten erzählen (Parallele zwischen Perrault und Grimm), sie führen neue Gemüse oder Erfindungen ein, entwickeln neue ärztliche Techniken und Arzneimittel

Im Laufe der Jahren wohnen sie den Grenzänderungen und deren mehr oder weniger vorteilhaften Konsequenzen bei. Im XX. Jahrhundert sind sie Augenzeugen des Falls der Berliner Mauer und der Gründung des Weimarer Dreiecks. Als sie einen wichtigen Politiker, LOTHAR de MAIZIERE, treffen, der aus einer hugenottischen Familie stammt, beschließen sie zu zeigen, dass die Änderungen im Osten zu einem besseren Verständnis zwischen den Völkern und zu einem dauerhaften Frieden in Europa beitragen können..

Die Schüler und die Studenten als Schauspieler werden ihrem Kurzfilm Reportagen und Interviews

von Persönlichkeiten und Historikern hinzufügen, die eine gute Kenntnis über die Hugenotten, Grimms Märchen, die neuen Techniken jener Zeit oder über die von den aus Frankreich vertriebenen Protestanten eingeführten neuen Gemüsesorten vermitteln.
Die Aufdeckung der Industriewelt (Besuch von Firmen in Verbindung mit Frankreich), Einkäufe bei in Szczecin und in Polen niedergelassenen Unternehmen werden auch unser offenes Europa des XXI. Jahrhunderts anschaulich machen.

Abgesehen davon, dass diese Realisierung nicht nur den drei betroffenen Ländern eine bessere Kenntnis ihrer Nachbarn vermitteln würde, würde dies den Jugendlichen erlauben, Schauspieler bei ihrer eigenen Suche zu werden und zugleich einen Kindertraum zu verwirklichen.

Dieser Kurzfilm könnte bei Konferenzen gezeigt werden, aber er wäre auch ein nützliches Werkzeug für die Schulen bei Arbeiten oder Unterricht über Religionen und deren Konsequenzen, über die alten oder noch aktuellen Verfolgungen, über die europäische Geschichte und die unterschiedlichen europäischen Kulturen, über die

Sprachen und deren Wurzeln, über die Auswanderung der Bevölkerungen und schließlich über die

Geschichte und die Wirtschaft der Länder des Weimarer Dreiecks.
Die schon realisierten Arbeiten, wie die Umfragen und Fotos von Berlin, haben die Idee diese Drehbuchs gegeben und werden Elemente zur Basis des Films sein.

Dieses Projekt wird eine Arbeit von Kreativität, Phantasie und Realismus sein, die durch die Verteilung der Aufgaben ein Kohäsionsfaktor zwischen Gruppen sein kann und kein Uneinigkeitsfaktor.

Schließlich wäre ein solches Projekt das würdige Ergebnis der Arbeit von jungen Europäern für junge Europäer, die sich nach einem besseren Kennenlernen sehnen, um sich besser zu verstehen,in einer Welt, wo die Politiker ihnen manchmal wenig Platz lassen oder sie nicht genug anhören.

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